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Der Friedenspreis

Seit 1950 verleiht der Börsenverein des Deutschen Buchhandels den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Mit den von ihm und den Preisträger*innen ausgelösten Debatten und Diskussionen zählt er zu den wichtigsten Kulturpreisen des Landes.

Die Preisträger*innen

Seit 1950 wählt der Stiftungsrat des Friedenspreises jedes Jahr eine Persönlichkeit aus, die einen wichtigen Beitrag zum Frieden, der Menschlichkeit und der Verständigung der Völker geleistet hat.

Neues & Wichtiges

Der Friedenspreis versteht sich als eine Institution, die die Preisträger*innen auch nach der Verleihung darin bestärkt, Debatten anzustoßen und auf Missstände hinzuweisen.

Kurznachrichten

+ + + Attentäter von Salman Rushdie ein zweites Mal verurteilt. Hadi Matar, der den Friedenspreisträger von 2023 im August 2022 mit mehreren Messerstichen lebensbedrohlich verletzt hat, ist nun auch wegen Terrorismus verurteilt worden. Ihm droht eine lebenslange Haft. (Süddeutsche Zeitung, 30. Juli 2026) + + + „Dieser Tag lehrt Sie, Nein zu sagen.“ Navid Kermani, Friedenspreisträger 2015, spricht am Jahrestag des 20. Juli 1944 über die Tragweite des Gewissens, soldatisches Heldentum und die Großartigkeit des Lebens in einem freien Land. (Kölner Stadt-Anzeiger, 29. Juli 2026) + + + “Zeitgemäßer und interessanter könnte eine Wahl kaum sein.” Gerrit Bartels über die Wahl von Philippe Sands zum Friedenspreisträger 2026 (Der Tagesspiegel, 25. Juni 2026)+ + + “Das KZ vor der Haustür.” Aleida Assmann, Friedenspreisträgerin 2018, berichtet über das engmaschige Netzwerk der Lager für jüdische Häftlinge und Zwangsarbeiter während der NS-Zeit. (Frankfurter Rundschau, 22. Juni 2026) + + + "Sobald ich ins Zivilleben zurückkehre, werde ich mich an einen großen Roman setzen. Denn Schriftsteller müssen Bücher schreiben." Serhij Zhadan, Friedenspreisträger 2022, spricht über den Krieg und die Verantwortung, die die russische Gesellschaft hat, ihn zu beenden. (Deutschlandfunk, 21. Juni 2026) + + + Viel Wirbel um Boualem Sansal: In Frankreich ist jetzt mit "La Legende" das neue Buch des Friedenspreisträgers von 2011 über seine Haft in Algerien und die Zeit nach seiner Begnadigung erschienen. (Deutschlandfunk 02. Juni 2026) + + + Anne Applebaum, Friedenspreisträgerin 2024, betont in ihrer "Rede an Europa", dass sich Europa zur Wehr setzen muss. (Der Standard, 13. Mai 2026) + + + Swetlana Alexijewitsch, Friedenspreisträgerin 2013, spricht an der Universität Zürich darüber, wie Unsichtbares wieder sichtbar werden kann. (Die Wochenzeitung, 14. Mai 2026) + + + 

Im Fokus

Podcasts, Videos und Texte über wichtige Themen und Ereignisse, die von den Friedenspreisträger*innen in ihren Reden immer wieder aufgegriffen wurden und auch heute noch eine hohe Aktualität besitzen.