Die Preisträger*innen
Seit 1950 wählt der Stiftungsrat des Friedenspreises jedes Jahr eine Persönlichkeit aus, die einen wichtigen Beitrag zum Frieden, der Menschlichkeit und der Verständigung der Völker geleistet hat.
2024
Anne Applebaum
2023
Salman Rushdie
2022
Serhij Zhadan
2021
Tsitsi Dangarembga
Neues & Wichtiges
Der Friedenspreis versteht sich als eine Institution, die die Preisträger*innen auch nach der Verleihung darin bestärkt, Debatten anzustoßen und auf Missstände hinzuweisen.
+ + + Anne Applebaum, Friedenspreisträgerin 2024, betont in ihrer "Rede an Europa", dass sich Europa zur Wehr setzen muss. (Der Standard, 13. Mai 2026) + + + Swetlana Alexijewitsch, Friedenspreisträgerin 2013, spricht an der Universität Zürich darüber, wie Unsichtbares wieder sichtbar werden kann. (Die Wochenzeitung, 14. Mai 2026) + + + Am 25. September 2026 in Lübeck erhält David Grossman, Friedenspreisträger 2010, den Thomas-Mann-Preis für sein erzählerisches und essayistisches Werk. (Börsenblatt, 6. Mai 2026) + + + Anne Applebaum, Friedenspreisträgerin 2024, glaubt, dass wir es mit einem Moment in der Geschichte zu tun haben, der in manchen Aspekten so dramatisch sei wie der Fall des Kommunismus 1989. (Der Standard, 2. Mai 2026) + + + Boualem Sansal (Friedenspreisträger 2011) vergleicht in einem literarischen Text das Verhalten der Medien ihm gegenüber mit einer Steinigung. In einem ebenfalls abgedruckten Gespräch äußert er sich auch nochmal zu den Umständen seiner Begnadigung. (La Nouvelle Revue Politique, 27. April 2026) + + + Boualem Sansal (Friedenspreisträger 2011) kündigt nach neuen Kontroversen seinen Abschied an. (Entrevue.fr, 25. April 2026) + + +Für Navid Kermani war es von Anfang an klar, dass dieser Krieg im Iran ein Desaster werden würde. Und genau so, so der Friedenspreisträger von 2015 in einem Interview mit dem MDR, sei es dann auch gekommen. (MDR, 24. April 2026) + + + Boualem Sansal will Algeriens Präsidenten Tebboune wegen der Vielzahl schwerer Anschuldigungen, die man gegen den Friedenspreisträger von 2011 zu Unrecht erhoben hat, vor ein internationales Gericht bringen. (FR, 16. April 2026) + + + Serhij Zhadan, Friedenspreisträger 2022, spricht über seine Zeit in der Armee und wie das sein Leben als Schriftsteller verändert. (Der Tagesanzeiger, 24. Februar 2026) + + +